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Corona-Zeitkapsel


Normalerweise lenkt ein Museum den Blick zurück in die Vergangenheit. Doch gerade jetzt erleben wir ein komplexes, globales Weltgeschehen, das sich nicht nur auf den individuellen Alltag der Menschen auswirkt, sondern auch unabsehbare Folgen für Weltpolitik und -wirtschaft haben wird. Eines Tages werden wir zurückblicken und uns an diese besondere Zeit erinnern. Um diese Erinnerungen mit typischen Gegenständen wach zu halten, möchten hat Heike Rhein, kulturschaffende Neustädterin, zusammen mit Thomas Schwarz, faktischer Fotoarchivar der Stadt Neustadt in Holstein, eine „Zeitkapsel“ erstellen. Typische Gegenstände der Corona-Krise wie eine Mund-Nasen-Bedeckung, eine Klopapierrolle oder Desinfektionsspender werden so die Ausstellungsstücke von morgen sein. Mitmachen können alle. Es geht um Gegenstände, Fotos, Bilder oder Texte, die allgemein oder für sich ganz persönlich die Corona-Pandemie dokumentieren. Mehr Information bei zeittor@stadt-neustadt.de. Hier können Sie auf einem Formular Ihr Objekt vorstellen: Corona-Zeitkapsel Formular

Archäologische Sprechstunde


In der „Archäologischen Sprechstunde“ werden von Ostern bis Oktober von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr und von November bis Ostern von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr Fundstücke bestimmt. Mitgebracht werden können z. B. Scherben, Versteinerungen, Steingeräte und alles was „alt“ ist. Es dürfen gerne skurrile Objekte dabei sein. Wer keine Fundstücke hat, ist ebenso herzlich willkommen. In der gemütlichen Runde gibt es immer Interessantes zu sehen.
Der Eintritt dazu ist frei.

Die nächsten archäologischen Sprechstunden finden statt am:

1.Oktober, 22.Oktober, 5. November, 3. Dezember.

Mitmachaktionen, Führungen, Veranstaltungen… 2021

Neustadt und Umgebung kennenlernen

„zeitreise“: Museumsführung durch das zeiTTor am 04.10., 11.10., 18.10. und 25.10. um 15.00 Uhr, Treffpunkt ist im zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein

Stadtführungen: am 06.10., 20.10. und 27.10. um 14:00 Uhr, Treffpunkt ist auf dem Marktplatz vor
der Rathaustreppe

„Bürgermeisterführung Anno 1420“: Humorvolle Führung mit dem Neustädter Bürgermeister von 1420 in vollem Ornat am 21.10. um 11:00 Uhr, Treffpunkt ist im zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein

„Neustädter Hafenführung“: Alles Wichtige und Besondere über den Neustädter Hafen am 05.10.,
12.10., 19.10. und 26.10. um 11:00 Uhr, Treffpunkt ist am Kugelbrunnen auf der Hafenwestseite

Hexen- und Sagenführung: Hexen- und Sagenführung zu historischen Schauplätzen mit Gerrit Gätjens am 3am 06.10., 13.10., 20.10. und 27.10. um 16:30 Uhr, Treffpunkt ist auf dem Parkplatz der AMEOS (Am Zuckerdamm) nahe der Eisenbahnbrücke

„Historische Fahrradtour“: verschiedene geführte Fahrradtouren zu historischen Orten mit Reinhard Bendfeldt am 13.07., 27.07., 03.08. und 10.08. um 11:00 Uhr, Treffpunkt ist am zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein

Führung zur Neustädter Burg: Führung zum slawischen Burgwall am Binnenwasser mit Dr. Frank Wilschewski am 21.10. um 14:30 Uhr, Treffpunkt ist auf dem Parkplatz der AMEOS (Am Zuckerdamm).

Piratenführung: abendliche Führung am Neustädter Hafen mit Gerrit Gätjens am 05.10., 12.10., 19.10. und 26.10. um 17:30 Uhr, Treffpunkt ist am Kugelbrunnen auf der Hafenwestseite

Aktionen für Kinder und Familien

„Neustadt für kleine Leute“: Stadtführung mit Gabi für Kinder ab 8 Jahren und Familien, jüngere Kinder mit Begleitung sind ebenfalls herzlich willkommen, am 06.10., 08.10., 13.10., 15.10., 20.10., 22.10. und 27.10. und 01.09. um 11:00 Uhr, Treffpunkt ist im zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein

„Bogenschießen und Bogengeschichte(n)“: Mitmachaktion für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren mit Christian Bartels am 05.10. und 12.10. um 14:30 Uhr, Treffpunkt ist im zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein

„zeitreise für Kinder“: Museumsführung mit Gabi für Kinder und Familien am 04.10., 11.10., 18.10.
und 25.10. um 11:00 Uhr, Treffpunkt ist im zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein.

Heimatkundliche Bibliothek

Die heimatkundliche Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek, die vor allem ältere Literatur über Orts-, Regional- und Landesgeschichte bietet, u. a. das „Neustädter Tageblatt“.

Die Bibliothek kann nach Absprache genutzt werden.

Die Nutzung ist kostenfrei.

„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ vom 27. August bis 29. September 2021

Entwickelt vom Anne Frank Zentrum in Berlin und dem Anne Frank Haus in Amsterdam, organisiert vom Kinder und Jugend Netzwerk e. V. und Demokratie leben!

Die Ausstellung erzählt von Anne Franks Leben und ihrer Zeit: Von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten in die Niederlande, über die Zeit in Amsterdam, ihr Leben im Versteck bis hin zu ihrer Entdeckung, ihrer Deportation und den letzten sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen. Viele private Fotos geben einen intimen Einblick in das Leben von Anne Frank, ihrer Familie und ihren Freund*innen. Die persönliche Geschichte von Anne Frank wird in der Ausstellung verbunden mit der Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helfer*innen wird die Perspektive von Mitläufer*innen und Täter*innen dargestellt und ein komplexes Bild der Geschichte gezeigt.

In einem zweiten Teil wendet sich die Anne Frank Ausstellung direkt an Jugendliche mit aktuellen Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung: „Wer bin ich?”, „Wer sind wir?”, „Wen schließe ich aus?”. Kurze Filme mit Jugendlichen regen zur Diskussion über diese Themen an. Ausgehend von der Frage „Was kann ich bewirken?” ermutigt die Ausstellung die Besucher*innen zu eigenem Engagement. Jugendliche Peer Guides begleiten Gruppen durch die Ausstellung und ermöglichen einen jugendgerechten Zugang zu den Inhalten der Ausstellung.

 

„Cap Arcona. Erinnern an ein Verbrechen“
ab dem 10. Juni 2021

Am 3. Mai 1945 wurden in der Lübecker Bucht die Schiffe „Cap Arcona“, „Deutschland“ und „Thielbek“ versenkt. Über 7.000 KZ-Häftlinge, die sich auf den Schiffen befunden hatten, kamen dabei ums Leben. Die reich illustrierte Wanderausstellung dokumentiert auf 17 Aufstellern die Ereignisse in deutscher und englischer Sprache. Die Tafeln sind bewusst in allen Museumsräumen verteilt worden und somit sowohl im vorgeschichtlichen als auch im stadtgeschichtlichen Teil zu sehen. Damit soll verdeutlicht werden, dass die Grundproblematik der Tragödie zeitlos ist. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Wilhelm Lange, dem ehemaligen Leiter des Museums Cap- Arcona, und Schülerinnen und Schülern aller Neustädter Schulen. Das Bundesprojekt „Demokratie leben!“ und das Kinder und Jugend Netzwerk Neustadt in Holstein e. V. waren an der Umsetzung der Wanderausstellung beteiligt.